Immer mehr Fussballklubs in Europa verkaufen Fan-Token, doch diese Kryptowährungen sind für die Fans keineswegs ohne Risiko und gaukeln eine echte Fan-Beteiligung vor. Fan-Bündnisse lehnen sie daher ab. FOOTTOK geht einen anderen Weg und hat sich deshalb zu einer disruptiven Kraft im Fussball Business entwickelt. FOOTTOK wird die Art und Weise, wie Fans mit ihren Lieblingsmannschaften und -spielern interagieren, revolutionieren.
Was sind Fan-Token?
Die Werbung des Marktführers Socios lautet: Sei mehr als ein Fan. Die App wirbt damit, dass man mehr tun könne, als nur anzufeuern. Die Fans hätten eine Stimme verdient und sollten an Entscheidungen ihrer Klubs teilhaben. Socios verkauft den Menschen die Kryptowährung Chiliz, damit können Fans dann die Fan-Token von Klubs kaufen und verkaufen, die Token dienen somit als Kryptowährung. Wer Fan-Token kauft, wählt allerdings nicht wie ein Mitglied beispielsweise den Vorstand oder den Aufsichtsrat, Fans werden durch die Token auch nicht zu Teilhabern oder Aktieninhabern. Die Token kaufenden Fans stimmen eigentlich nur über weitgehend unwichtige Dinge ab:
- Bei Arsenal stand zur Abstimmung, welcher Song nach einem Heimspiel in der Kabine laufen soll.
- Der Schweizer Klub Young Boys fragte seine Fan-Token-Käufer: Welches Design bekommt das Trikot?
- Bei Manchester City wurde gewählt, ob Ed Sheeran oder Oasis in der Halbzeit im Stadion zu hören sein sollen.
Ausserdem sind Teilnahmen an Gewinnspielen für Eintrittskarten oder Treffen mit Spielern oder Quizspiele möglich.
Warum haben organisierte Fanszenen ein Problem mit Fan-Token?
Es wird von den Klubs so getan, als wolle man auf die Fans zugehen und sie einbeziehen. Fan-Organisationen sehen als einzigen echten Grund aber, dass die Klubs Geld kassieren wollen. Und vor allem einige grosse Klubs der Champions League wie Paris Saint-Germain oder Manchester City nehmen damit Millionen ein. Nach dem Verkauf der Token liegt das von den Fans investierte Geld in gewohnten Währungen wie Euros, Pfund oder Dollar bei den Klubs und der Token-Firma. Für Fan-Organisationen gibt es noch mehr Probleme. Eins davon: Das Grundprinzip lautet, dass man für eine Einbeziehung in den Klub extra bezahlen muss. Das Recht, über Dinge abzustimmen, muss man sich erkaufen. Auch Crystal Palace aus England verkauft Fan-Token mit der App von Socios. Ein Vertreter einer Ultragruppe von Crystal Palace hat vor einem Monat im britischen Portal JOE gesagt, dass Fans dazu erpresst würden, sich einer spekulativen Kryptowährung anzuschliessen, um mitzureden. Das System würde Fans nach ihren finanziellen Möglichkeiten bewerten und sei auch deshalb abzulehnen. Auf einem Plakat nannten sie Socios als moralisch bankrotte Parasiten. Das sehen die Anbieter natürlich anders. Marktführer Socios teilt mit, man wisse, dass das alles neu sei. Aber im Mittelpunkt von dem, was das Unternehmen tue, stehe der Fan und dessen Spass.
Derzeit gibt es Kritik von Fan-Organisationen an der UEFA – Warum?
Die UEFA macht auch bei diesen Fan-Token von Socios mit. Das Bündnis Football Supporters Europe kritisiert das deutlich. Man sei entsetzt über die Entscheidung, heisst es da. Der Fussball brauche Schutz vor der Krypto-Geldgier. Es gebe zahlreiche Wege und Möglichkeiten, die Fans einzubeziehen, Fan-Token seien keiner davon. Die UEFA reagierte auf die Kritik mit der Argumentation, dass man nur Gewinnspiele oder ähnliches für diejenigen Klubs bereitstelle, die bereits Token verkaufen. Die UEFA vertreibe also nicht selber Token. Das beruhigt die Fans nicht, weil das Vorgehen der UEFA das grundsätzliche System unterstützt. Football Supporters Europe sagen: Die Partnerschaft der UEFA mit Socios legitimiert riskante Investitionen in höchst unbeständige und weitgehend unregulierte Finanzanlagen.
Gibt es finanzielle Risiken?
Socios verkauft per App die Kryptowährung Chiliz, mit denen man erst die Token erwerben kann. Die Token selbst sind eine Kryptowährung und damit riskante Finanzprodukte. Es gab zuletzt einige Probleme:
- IQONIQ, eine andere Plattform für Fan-Token, steht gerade vor der Pleite.
- Fans von zahlreichen Fussballklubs und Fans von Formel-1-Teams oder der Basketball-EuroLeague haben diese Fanmünzen gekauft, die sind aber nichts mehr wert.
- Argentiniens Nationalmannschaft hatte eine Partnerschaft mit Socios, wechselte dann aber zum Konkurrenten Binance – was mit den alten Token passiert, ist für die Fans unklar.
- Die Werbung von Arsenal für Fan-Token wurde von britischen Behörden verboten, weil der Klub nicht ausreichend über das finanzielle Risiko aufgeklärt hat.
- Die meisten Fan-Token sind zu Beginn in die Höhe geschossen und dann abgestürzt.
- Ein grosser Teil der Käufer von Fan-Token sind gar keine Fans, sondern Kryptohändler und Spekulanten. Der Kurs der Token wird also zu bestimmten Ereignissen in die Höhe getrieben. Die Spekulanten verkaufen sie mit Gewinn, die Kurse stürzen ab und die Fans sitzen auf Verlusten.
Gibt es das auch in Deutschland?
Borussia Dortmund wollte Fan-Token einführen, bis das Vorhaben nach Protesten der Fans weitgehend abgesagt wurde. Jetzt existiert eine stark abgeschwächte Version, in der die Token nicht gehandelt werden können. Diese App spricht grundsätzlich ein internationales Publikum an. In Deutschland werden gerade eher sogenannte NFT Mode. Das sind digitale Produkte, die nachweislich jemandem gehören und zum Teil einmalig sind. Die Bundesliga verkauft so einmalige digitale Sammelkarten und die von Dortmunds Stürmer Erling Haaland hat kürzlich fast 614.000 Euro bei einer Versteigerung eingebracht. Da ist also auch jede Menge Geld im Spiel – solange man stets jemanden findet, der mehr bezahlt. In den USA werden in der NBA Millionen für solche NFT bezahlt. Das alles hat auch die Gier im deutschen Profisport geweckt. Die Premier League will nun sogar mehr als eine halbe Milliarde Euro mit diesen Sammelkarten erlösen.
FOOTTOK ist anders
Fussball überschreitet Grenzen, und das gilt auch für FOOTTOK! FOOTTOK konzentriert sich auf die verschiedenen Vorteile und Funktionen, die Token den Fans, Clubs und Spielern gleichermassen bieten. Durch die Einführung der FOOTTOK Token können Vereine und Spieler eine globale Fangemeinschaft schaffen, die über geografische Grenzen hinausgeht. Fans aus verschiedenen Teilen der Welt können mit dem Token zum Beispiel indirekt Teilhaber eines Clubs oder eines Spielers werden, virtuelle Treffen mit Clubs und Spielern erleben, Zugang zu geschlossenen Bereichen erhalten, Stimmrechte ausüben, Zugang zu exklusiven Merchandising Produkten, zu exklusiven NFT Produkten oder zu exklusiven Events erhalten, deren Ziel es ist, das Fanerlebnis zu verbessern und das Zugehörigkeitsgefühl zu fördern.
Anreize schaffen
Clubs können Anreize für Spieler schaffen, indem sie mittels FOOTTOK Token Boni, Vertragsverlängerungen oder andere Belohnungen darstellen. Darüber hinaus können Treueprogramme konzipiert werden, bei denen Spieler Token basierend auf ihrer Amtszeit und ihren Beiträgen zum Team erhalten und auch die Fans daran beteiligen. FOOTTOK Token fördern das Gemeinschaftsgefühl unter den Fans, Clubs und Spielern über finanzielle Gewinne hinaus. Clubs können dieses Gefühl nutzen, um Initiativen mit sozialer Wirkung voranzutreiben, wie zum Beispiel spenden für wohltätige Zwecke oder Umweltschutzprojekte, die durch Token-Verkäufe finanziert werden. Das Gefühl der Eigenverantwortung fördert eine tiefere Verbindung zwischen den Fans, Clubs und Spielern. Clubs und Spieler können ihre Marke effektiver monetarisieren, indem sie FOOTTOK Token einsetzen.
Was die (FOOTTOK) Zukunft bringt
FOOTTOK Token können zukünftig an Börsen gehandelt werden, wodurch ein liquider Markt entsteht. Fans können Token kaufen, verkaufen und handeln und so ihrem Fandom eine aufregende, einzigartige und nachhaltige Dimension verleihen. Vereine profitieren von erhöhter Sichtbarkeit und Liquidität und ziehen mehr Investoren, Sponsoren und Fans an. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass FOOTTOK Token für alle Beteiligten einzigartige und nachhaltige Erfolgsmöglichkeiten bieten. Fans können Fussball mitgestalten, Vereine erschliessen neue Einnahmequellen und Spieler erhalten innovative Anreize. Während sich die Branche weiterentwickelt, verspricht die Einführung der FOOTTOK Token im Fussball eine entscheidende Wende zu sein und die Zukunft weltweit zu prägen.